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Warum mit Blumen zu gestalten unser Wohlbefinden und unsere Resilienz stärkt
Florale Interventionen im Gesundheits- und Sozialbereich

 

 

Haben Sie schon einmal mit Blumen gestaltet? Möchten Sie pflanzengestützte Aktivitäten in Zukunft in Ihr Berufsumfeld integrieren? Gartentherapie ist eine therapeutische Praxis, die die mit Natur und Garten verbundenen Aktivitäten zur Förderung der körperlichen, geistigen und emotionalen Gesundheit nutzt. In Gesundheits- und Sozialeinrichtungen findet Gartentherapie seit Jahrzehnten statt: Die handwerklichen Techniken der floralen Gestaltung haben sich über Jahrhunderte durch kulturelle, gesellschaftliche und technologische Einflüsse entwickelt. Von rituellen Blumenarrangements in alten Kulturen bis hin zu modernen floristischen Kunstformen spiegeln sie den Wandel ästhetischer Vorstellungen und handwerklicher Fertigkeiten wider. Heute trägt die Beschäftigung mit floralen Techniken zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und des Wohlbefindens bei. Das kreative Arbeiten mit Blumen und Pflanzen fördert Achtsamkeit, ermöglicht persönliche Ausdrucksformen und schafft ein Gefühl der Erfüllung. Florale Interventionen wurden aus der floristischen Praxis entwickelt und sind in jedem Innenraum möglich. Dieses Potential bringt Sie gestalterisch und kreativ in Kontakt zu sich selbst und erweitert Ihre Handlungsmöglichkeiten im beruflichen Kontext.

 

 

Inhalte

 

Theorie

• Zur kulturellen Historie floristischer Techniken. Wie und warum haben sich handwerkliche Techniken, mit Blumen zu gestalten, im Laufe der Jahrhunderte entwickelt?
• In welchem Zusammenhang stehen diese floralen Techniken heute mit dem Erleben von Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden?
• Wie stärken Naturerfahrungen und Umgang mit pflanzlichen Materialien unsere eigene Resilienz, wie steigern sie unser Wohlbefinden?

 


Praxis

Die Technik des Legens mit floralen Materialien. Ein Aussaatexperiment aus Samen. Zartes Stickrahmenbild. In einen Stickrahmen werden Trockenblumen zu einem feinen individuellen Bild verwoben. Nach Erlernen der Grundtechniken werden die Beispiele für unterschiedliche Klient:innengruppen adaptiert. Die gestalteten Werkstücke können die Teilnehmenden mit nach Hause nehmen.

 

Grüngasse 1A, 1040 Wien - 09:00-13:00 Uhr
LOK Unverblümt; Krongasse 19, 1050 Wien -13:00-17:00 Uhr

 

 

 

Ziele

 

Kennenlernen der Ursprünge der Floristik. Auffächern der vielfältigen Angebote im Green-Care-Bereich. (Waldbaden, Land-Art, tiergestützte Therapie) Vermitteln der zugrundeliegenden Haltung und wissenschaftlichen Ansätze, das Umgang mit Natur das Wohlbefinden und die Resilienz stärken.

 

 

Zielgruppe

 

Das Seminar richtet sich an alle Blumen- und Pflanzenfreund:innen, die im sozialen und Gesundheitsbereich tätig sind. Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, die mehr Natur in Ihre Tätigkeitsfelder einbringen möchten. Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Pflegekräfte und Seniorenbetreuende, die an der Arbeit mit Menschen und Pflanzen Interesse haben.

 

 

Methodik


  • Vortrag, Fallbeispiele
  • Übungen, Diskussion
  • Kleingruppenarbeit, Selbsterfahrung
  • Floristische Praxis im LOK-Unverblümt, Blumengeschäft und Tagesstruktur für Menschen mit psychischen Erkrankungen
  • Pflanzengestützte Aktivitäten, die in Jahreszeit und Saison eingebettet sind
  • Selbstreflexion und Austausch

 

 

ReferentIn

Mag.a Solveig Kelber

Meisterfloristin, akademische Expertin für Gartentherapie, Organisation und Durchführung von floralen Interventionen im Gesundheits- und Sozialbereich, Gründerin von und seit 17 Jahren Mitarbeiterin in LOK Unverblümt.

 

 

FACTS

Termin(e)

17.01.2026

 

Kosten

€ 300,00 inkl. 10% MwSt.

 

Uhrzeit(en)

SA, 09:00 – 17:00 Uhr (8 UE)

 

Anmeldeschluss

03.01.2026

 

Anzahl der TeilnehmerInnen

mind. 8, max. 12 Personen

 

Ort

Grüngasse 1A, 1040 Wien

 

 

WEITERE STARTTERMINE

 

 

IHR KONTAKT
Bildungsmanagement
T +43 1 235 00 34
Tel. Auskünfte: Mo - Fr, 09:00 - 13:00 Uhr
info@promenteakademie.at

 

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