Suche
  • Sujet B
Körper - Sucht - Antriebslosigkeit
Zeitenwende zwischen Depression und Hyperaktivität

 

 

In den vergangen Jahrzehnten haben sich psychische Leiden in ihren Erscheinungsformen merklich verändert. Zwar gibt es immer noch die „klassischen Erscheinungsbilder“ psychotischer und neurotischer Erkrankungen (Schizophrenie, Hysterie) aber seit den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts tauchen zunehmend neue Formen psychischen Leidens auf, die oft unter Diagnosen wie Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Burnout, PTSD, Belastungsstörung usw. subsumiert  und in klinische Beratungszentren, Arbeits- und Beschäftigungsprojekten als auch im Wohnbereich behandelt und betreut werden.

Dieses Seminar stellt die Frage, was da eigentlich passiert ist? Wie ist dieser Wandel psychischen Leidens in unserer Kultur zu verstehen? Die neuen psychischen Leiden zentrieren sich um Phänomene der Übererregtheit auf der einen Seite (Sucht, Körperphänomene, Essstörungen) und der Depression (Lust- und Antriebslosigkeit, Einsamkeit und Leere) auf der anderen Seite.

 

Inhalte

  • Verstehen von psychischen Phänomenen der Leere und Antriebslosigkeit
  • Der sprechende Körper: Organsprache und Psychosomatik des Körpers.
  • Zur Psychologie der Süchte als eine Krise des Begehrens
  • Depression als Rückzug und Schutz vor dem Imperativ: Genieße!
  • Methoden im Umgang mit modernen psychischem Leid
  • klinische Beispiele aus der eigenen Arbeit

 

 

Ziele

  • Neue psychische Phänomene erkennen können sowie die Vermittlung einer ersten Methodik, wie mit diesen Phänomenen wirksam (nicht destruktiv) umgegangen werden kann
  • Wissen um klinische Theorien sowie deren Anwendung in der alltäglichen Praxis
  • Beispiele aus der eigenen Praxis reflektieren und bearbeiten können

 

 

Zielgruppe

Menschen die im psychiatrischen als auch im extramuralen Setting mit Patienten und Klienten arbeiten, die psychisch leiden.

 

 

ReferentIn

Mag. Dr. phil. Markus Zöchmeister

Psychoanalytiker in freier Praxis in Wien und Salzburg sowie bei ESRA (Ambulanz für Spätfolgen und Erkrankungen des Holocaust- und Migrations-Syndroms). Schwerpunkte seiner psychoanalytischen wie psychosozialen Arbeit sind die Auseinandersetzung mit Gewalt, Trauma, Migration und psychisches Leid. Erfahrung in einer extramuralen sozialpsychiatrischen Einrichtung mit tages- und freizeitstrukturierenden Maßnahmen.

IHR KONTAKT
Bildungsmanagement
T +43 1 513 15 30 - 113
Tel. Auskünfte: Mo - Fr, 09:00 - 12:00 Uhr
info@promenteakademie.at

 

 

FACTS

 

Termin(e)

04.12.2018 - 05.12.2018

 

Kosten

€ 380,00 inkl. 10% MwSt.

 

Uhrzeit(en)

Di, Mi, 09:00 - 17:00 Uhr (16 UE)

 

Anmeldeschluss

20.11.2018

 

Anzahl der TeilnehmerInnen

mind. 12, max. 18 Personen

 

Ort

pro mente Akademie, Grüngasse 1A, 1040 Wien

 

 

Veranstaltungsort
Alle Veranstaltungen in Ihrem Bundesland.
Fördermöglichkeiten
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten in Ihrem Bundesland.