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Zur psychosozialen Arbeit in Institutionen

 

 

Der psychosoziale Arbeiter, die psychosoziale Arbeiterin ist nicht allein. Neben seinen und ihren Kollegen und Kolleginnen gibt es den Aspekt der Institution. Innerhalb der Institution findet eine angewandte Behandlung und oder Betreuung des psychischen Leidens der PatientInnen und KlientInnen statt. Neben dem behandlungstechnischen Paradigma der Institution gibt es auch das Paradigma der Verwahrung und Verwaltung des psychischen Leidens.

Die Institution kann allgemein als biopolitische Ordnungsmacht angesehen werden. Deren Interessen und jene der  PatientInnen und KlientInnen sind zu unterscheiden.

In diesem Seminar soll veranschaulicht werden, wie die Logik von bestimmten Institutionen Einfluss auf die alltägliche klinische Arbeit mit Klienten und Patienten nimmt.

 

Inhalte

  • Klassische Institutionen: Familie, Kirche, Heer, Staat
  • Zur Krise der klassischen Institutionen: Auflösung und Fragmentierung
  • Geschichte der Institutionen im psychosozialen Bereich
  • Unterschiedliche Strukturen von Institutionen: eine paranoide Institution versus die schizophrene Institution
  • Welche institutionelle Struktur begünstigt welches Arbeiten/welches psychische Leiden?

 

 

 

 

 

Ziele

  • Erkennen von strukturellen Unterschieden bei Institutionen
  • Vorteile von Institutionen nützen können
  • Verständnis, wie strukturelle Zusammenhänge der Institution direkt in den Betreuungsalltag eingreifen und auf die Betreuungs- und Behandlungsarbeit Auswirkungen haben
  • Das soziale Band: von der Not zur Notwendigkeit der psychosozialen Institution
  • Praktische Beispiele im institutionellen Kontext der eigenen psychosozialen Arbeit

 

 

Zielgruppe

Alle Personen, die im institutionellen, psychosozialen Setting arbeiten oder gearbeitet haben

 

 

 

ReferentIn

Zöchmeister Mag. Dr. phil., Markus

Psychoanalytiker in freier Praxis in Wien und Salz-burg sowie bei ESRA (Ambulanz für Spätfolgen und Erkrankungen des Holocaust- und Migrations-Syndroms). Schwerpunkte seiner psychoanalyti-schen wie psychosozialen Arbeit sind die Ausei-nandersetzung mit Gewalt, Trauma, Migration und psychisches Leid. Erfahrung in einer extramuralen sozialpsychiatrischen Einrichtung mit tages- und freizeitstrukturierenden Maßnahmen.
IHR KONTAKT
Bildungsmanagement
T +43 1 513 15 30 - 113
Tel. Auskünfte: Mo - Fr, 09.00 - 12.00 Uhr
info@promenteakademie.at

 

 

FACTS

 

Termin(e)

10.10.2018 - 11.10.2018

 

Kosten

EUR 380- inkl. 10% MwSt

 

Uhrzeit(en)

Mi, Do 09:00 – 17:00 Uhr (16 UE)

 

Anmeldeschluss

26.09.2018

 

Anzahl der TeilnehmerInnen

mind. 12, max. 18 Personen

 

Ort

pro mente Akademie, Grüngasse 1A, 1040 Wien

 

 

Veranstaltungsort
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Fördermöglichkeiten
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